Vielfältige Schüttgüter werden generell bei der Prozess- und Verfahrenstechnik transportiert. Oft handelt es sich um fertige Endprodukte oder auch um pulvrige Hilfs- und Rohstoffe. Bei einer manuellen Handhabung werden sämtliche Arten von Gebinden in die Produkte gebracht und dabei offen entleert.

Gemeint sind hier Bigbags, Säcke oder Fässer. Alle Arbeiter werden dabei körperlich belastet durch offene Prozessbehälter, Explosionsrisiko, gesundheitsschädliche Stoffe, Staub und Heben. Fördersysteme sind aus diesem Grund gefragt und dabei geht es meist um die Saugförderung unter Vakuum. Ermöglicht werden das Entleeren, Transportieren und Ansaugen der Feststoffe aller Art in das geschlossene System. Es soll somit keine Gefährdung der Beschäftigten geben.

Wie sieht der Funktionsablauf aus?

Für Vakuumförderer gilt, dass eine Vakuumpumpe bei dem Abscheidebehälter den Unterdruck erzeugt. Dank der Einsaugöffnung von der Produktaufgabestelle wird dann Luft angesaugt und es wird das Transportgut mitgerissen. In dem Abscheidebehälter ist ein Filtersystem eingesetzt und dies wird durch die eingesaugte Luft passiert. Durch den Filter wird dann das abgesaugte Material im Abscheider zurückgehalten und dort wird es gesammelt. Fördersysteme von erfahrenen Spezialisten.

Eine tangentiale Einsaugung mit einem Fliehkraftabscheider ermöglicht bei Feinstaub die höhere Förderleistung. Die Vakuumpumpe schaltet nach der erfolgten Befüllung von dem Abscheidebehälter ab. In kurzer Zeit gleicht sich der Druck bei dem Abscheidebehälter automatisch an den Umgebungsdruck an. Das Entleer Modul im Abscheidebehälter öffnet dann und aus dem Vakuumförderer fällt das eingesaugte Material in eine zu beschickende Einheit. Das Filtermodul wird zum Entleeren gereinigt durch den Gegenblas-Luftimpuls. Fluidisiereinheiten oder Kolbenvibratoren werden oft eingesetzt, damit der Materialaustrag bei klebendem oder stark brückenbildendem Material verbessert wird.

Was ist zu beachten?

Fördersysteme benötigen eine entsprechende Reinigung und dies kann verschieden ablaufen. Je nach Branche und Produkt können die Ansprüche dabei sehr divergieren. Es gibt die WIP Methode, wo es zur manuellen Nachreinigung kommt. Auch gibt es die CIP Methode, was für die vollautomatische Reinigung steht. Das CIP Verfahren ist besonders wichtig für gefährliche oder aggressive Stoffe. Im Anschluss gibt es die vollautomatische Trocknung, die als DIP Verfahren bezeichnet wird und damit ist der Vakuumförderer direkt wieder einsatzfähig. Erfahren Sie etwas über Verpackungsmaschinen.

Die Fördersysteme können oft einfach zerlegt und gereinigt werden. Bei der Lebensmittel- und Pharmaindustrie können damit auch hohe hygienische Anforderungen erfüllt werden. Einzelne Edelstahlmodule können dabei auch optimiert werden. Die Wahl der externen Vakuumpumpe ist unausweichlich, wenn der große Produktstrom angestrebt wird oder wenn ein Förderer oft im Einsatz ist. Wird eine Vakuumpumpe gewählt, dann müssen immer die Anforderungen beachtet werden. Es gibt auch die besonderen ATEX-Ausführungen und diese können bei der explosiven Atmosphäre betrieben werden.

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